Trinkwasser in Villingen-Schwenningen: Wasserhärte und Messwerte

Wasserhärte in Villingen-Schwenningen

4,914,3 °dH

mittel · hart · weich · 7 Versorgungszonen

Der Wert hängt davon ab, welche Zone Ihre Adresse versorgt — die Zonen stehen unten in der Tabelle.

Das Trinkwasser in Villingen-Schwenningen hält die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Die Wasserhärte reicht je nach Hochbehälter von 4,9 bis 14,3 °dH und deckt damit alle drei gesetzlichen Härtebereiche ab: weich in Tannheim, mittel in Villingen und Schwenningen, hart in Marbach und Obereschach.

Eine einzelne Härteangabe für die Gesamtstadt wäre deshalb falsch. Geprüfte Analysen liegen für sieben Hochbehälter vor; der Hochbehälter Silo in Weigheim wird vom Zweckverband Baarwasserversorgung beliefert.

Was Sie mit dieser Zahl tun

Spülmaschine

14,3°dH

Am Wasserenthärter einstellen. In mmol/l: 2,6. Gilt für die härteste Zone.

Waschmittel

mittelje nach Zone

Auf der Packung die Dosierung für „mittel“ nehmen — in einzelnen Zonen eine andere.

Babynahrung

eigene Regeln

Dafür zählt die Härte nicht — worauf es ankommt.

Die Versorgungszonen

Villingen, HB Wanne
13,4
°dH · mittel
Schwenningen NZ, HB Türnleberg MW BWV
13,1
°dH · mittel
Marbach, HB Hebsack
14,3
°dH · hart
Obereschach, HB Stumpen
14,1
°dH · hart
Weigheim, HB Silo
13,3
°dH · mittel
Stadtbezirk Weigheim, beliefert vom Zweckverband Baarwasserversorgung, Trossingen
Pfaffenweiler, HB Mischwasser
8,5
°dH · mittel
Tannheim, HB Mischwasser
4,9
°dH · weich

Die Werte auf einen Blick

13

Werte unter ihrem Grenz- bzw. Indikatorwert

0

Werte liegen darüber

1

Parameter ohne veröffentlichten Wert

Alle veröffentlichten Werte

7 Versorgungszonen

Trinkwasserwerte Villingen-Schwenningen nach Versorgungszone, redaktionell geprüft am 26.08.2026. Quelle: Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH.

ParameterVillingen, HB WanneSchwenningen NZ, HB Türnleberg MW BWVMarbach, HB HebsackObereschach, HB StumpenWeigheim, HB SiloPfaffenweiler, HB MischwasserTannheim, HB Mischwasser Grenz- bzw.
Indikatorwert
Einordnung
Gesamthärte°dH13,413,114,314,113,38,54,9Mineralstoff
Calciummg/l71,167,169,772,368,642,227,7Mineralstoff
Magnesiummg/l15,216,219,817,215,911,54,3Mineralstoff
Kaliummg/l1,51,31,21,21,51,61,0Mineralstoff
Natriummg/l8,28,27,28,18,55,62,0200 4 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Nitratmg/l8,58,714,79,98,34,93,350 29 % des Grenzwerts
Nitritmg/l<0,01<0,01<0,01<0,01<0,01<0,01<0,010,5 unter Bestimmungsgrenze
Sulfatmg/l46,548,234,747,55218,64,2250 21 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Chloridmg/l16,917,114,917,4178,74,4250 7 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Hydrogencarbonatmg/l220Mineralstoff
Fluoridmg/l0,110,120,120,13<0,150,390,181,5 26 % des Grenzwerts
pH-Wert7,857,697,517,77,737,597,746,5–9,5 im Bereich
LeitfähigkeitµS/cm4834915055084813231882790 18 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Bleiµg/l<1,010 unter Bestimmungsgrenze
Kupfermg/l0,0012 0 % des Grenzwerts
Nickelµg/l<1,020 unter Bestimmungsgrenze
Uranµg/l1,21,11,01,01,02,10,210 21 % des Grenzwerts
Arsenµg/l<1,010 unter Bestimmungsgrenze
Summe PFAS-20µg/l0,00170,00290,00140,00160,00150,0012n.n.0,1 3 % des Grenzwerts

Werte unverändert übernommen aus der Veröffentlichung des Versorgers nach § 46 TrinkwV. Villingen, HB Wanne, Probenahme 17.03.2025 · Schwenningen NZ, HB Türnleberg MW BWV, Probenahme 24.03.2025 · Marbach, HB Hebsack, Probenahme 17.03.2025 · Obereschach, HB Stumpen, Probenahme 24.03.2025 · Weigheim, HB Silo, Probenahme 06.11.2025 · Pfaffenweiler, HB Mischwasser, Probenahme 18.03.2025 · Tannheim, HB Mischwasser, Probenahme 18.03.2025

Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, Anlage 2 und 3. Prozentangaben beziehen sich auf den höchsten Zonenwert. Werte unter der Bestimmungsgrenze stehen so, wie der Versorger sie veröffentlicht — sie werden nicht in Prozent umgerechnet. Wie diese Tabelle zu lesen ist

Der Eintrag „n.n." bei der Summe der vier PFAS bedeutet, dass kein Einzelstoff über der Bestimmungsgrenze lag — er steht nicht für eine gemessene Null.

Zwischen 4,9 und 14,3 °dH — Kalk ist dabei nicht das Problem

Calcium und Magnesium sind Mineralstoffe; sie setzen Geräten zu, nicht Ihnen. Und welcher der beiden Werte für Sie gilt, ändert daran nichts. Interessant für das, was Sie trinken, ist etwas anderes: Die Analyse des Versorgers endet am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern durch Ihre eigenen Leitungen dazukommt — Blei, Kupfer, Nickel aus Rohren und Armaturen — steht in keiner dieser Zahlen.

Dazu kommt, was gar nicht erst geprüft wird. Die Tabelle oben zeigt 19 Parameter, die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 — im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende: Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.

Bringt eine eigene Wasseranalyse hier weiter? Bei konkretem Verdacht auf Bleileitungen im Altbau ja — dort ist die Messung am eigenen Hahn die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen. Sonst gilt: Ein Test kostet Geld, deckt jeweils nur die bestellten Stoffe ab und beschreibt einen einzigen Tag. Er verändert nichts an dem, was danach aus der Leitung kommt. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen — er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.

Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Genau dort, wo die Zuständigkeit des Versorgers endet und Ihre eigene Hausinstallation anfängt: hinter dem letzten Meter, den keine Analyse dieser Seite abdeckt.

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Diese Zweiteilung steht auch im Leitungswasser. Die Stadtwerke verteilen über sieben Hochbehälter, und zwischen dem weichsten und dem härtesten liegt fast der Faktor drei: 4,9 °dH in Tannheim, 14,3 °dH in Marbach. Das ist der Unterschied zwischen mineralarmem Wasser vom Schwarzwaldrand und kalkreichem Wasser aus den Sedimenten der Baar. Welcher Grundwasserleiter welchen Behälter speist, weisen die Prüfberichte nicht aus — sie nennen jeweils nur die Probennahmestelle. Die Zahlen selbst sind dafür eindeutig.

Wie hart ist das Wasser in Villingen-Schwenningen?

In unserem Datenbestand aus 241 Orten und 645 Versorgungszonen gibt es nur fünfzehn Orte, in denen wie hier alle drei Bereiche nebeneinander vorkommen.

Daraus folgt vor allem eins: Eine einzelne Härteangabe für Villingen-Schwenningen ist falsch. Ein Mittelwert über sieben Behälter beschreibt keinen einzigen Haushalt — er läge zwischen Tannheim und Marbach und träfe beide nicht. Wer Waschmittel dosiert, braucht den Wert seines Behälters, nicht den der Stadt. Wer in Marbach oder Obereschach wohnt, sollte einen festen Rhythmus beim Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine einhalten, während das in Tannheim praktisch entfällt.

Ein Liter aus dem Hochbehälter Hebsack liefert 69,7 mg Calcium und 19,8 mg Magnesium, ein Liter aus Tannheim 27,7 und 4,3 mg — beides unbedenklich, nur eben verschieden.

Einordnung im Bestand

Von 238 Orten mit veröffentlichter Härtezahl liegt Villingen-Schwenningen auf Rang 113 — härter als 52 % der erfassten Orte. Der Median liegt bei 13,9 °dH.

1,8 °dH Median 13,9 45 °dH

Villingen-Schwenningen · 14,3 °dH

Warum die sieben Behälter so weit auseinanderliegen

Die Härte ist nicht der einzige Unterschied, sie ist nur der sichtbarste. Hinter ihr steht die gesamte Mineralisierung. Alle diese Werte laufen parallel zur Härte: Tannheim liefert durchgängig das mineralärmste Wasser der Stadt, die übrigen sechs Behälter liegen durchweg darüber.

Zwei der sieben Probennahmestellen heißen im Prüfbericht „HB Mischwasser“ — Pfaffenweiler und Tannheim. Dort läuft Wasser aus mehreren Gewinnungen zusammen, und das erklärt die Zwischenstufen: Pfaffenweiler liegt mit 8,5 °dH nur knapp über der Schwelle zum mittleren Bereich.

Das Härtewerkzeug der Stadtwerke stellt zwölf Orte zur Auswahl: Villingen, Schwenningen, Herzogenweiler, Marbach, Mühlhausen, Obereschach, Pfaffenweiler, Rietheim, Tannheim, Weigheim, Weilersbach — das sind die elf Stadtbezirke — und dazu Dauchingen, eine eigenständige Nachbargemeinde im Schwarzwald-Baar-Kreis. Geprüfte Analysen liegen uns für sieben Hochbehälter vor. Für Dauchingen, Herzogenweiler, Mühlhausen, Rietheim und Weilersbach liegt kein Prüfbericht vor, und für sie wird deshalb auch kein fremder Wert eingetragen. Dazu kommt: Die Berichte nennen die Probennahmestelle, aber kein abgegrenztes Versorgungsgebiet. Welche Straße aus welchem Behälter versorgt wird, lässt sich daraus nicht ableiten — diese Zuordnung gibt nur das Werkzeug der Stadtwerke aus.

Kein Grenzwert auch nur zur Hälfte ausgeschöpft

Bei den gesundheitsbezogenen Grenzwerten der Trinkwasserverordnung erreicht in keinem der sieben Behälter ein Wert die Hälfte seines Grenzwerts. Am nächsten kommt das Nitrat in Marbach mit 14,7 mg/l bei einem Grenzwert von 50 — knapp 30 Prozent.

Die Belastung des Rohwassers ist gering, und es muss nicht bis dicht an die zulässige Grenze aufbereitet werden. Wo Nitrat bei 40 mg/l steht, hängt die Einhaltung an der Mischung mehrerer Brunnen. Bei 14,7 mg/l hängt sie an nichts.

Zwei Werte fallen dennoch auf, beide im Hochbehälter Wanne, der Villingen versorgt. Dort wurden am 17. März 2025 0,12 mg/l Eisen gemessen. In den anderen sechs Behältern liegt Eisen unter der Bestimmungsgrenze. Eisen ist ein Indikatorparameter aus Anlage 3 der Trinkwasserverordnung, kein Gesundheitswert; der Wert von 0,20 mg/l ist mit Geschmack, Färbung und Ablagerungen begründet. 0,12 liegt darunter, ist aber der einzige Messwert der Stadt, der seinem Richtwert nahekommt. Dazu passt die Trübung derselben Probe: 1,2 FNU gegenüber 0,12 bis 0,39 in den fünf anderen Behältern, für die eine Trübung ausgewiesen ist; qualitativ vermerkt der Bericht sie als „ohne“. Wer in Villingen einen leichten Metallgeschmack nach längerer Standzeit bemerkt, hat damit einen Anhaltspunkt, der nicht aus der eigenen Wohnung stammt.

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Woher das Wasser kommt und wer es liefert

Zuständig sind die Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH. Nach eigener Angabe gewinnen sie rund zwei Drittel des Wassers als Grundwasser und ein Drittel als Oberflächenwasser aus eigenen Fassungen — die Stadt ist also kein reiner Weiterverteiler. Wie Trinkwasser aus dem Untergrund gewonnen wird, entscheidet über die Zusammensetzung stärker als jeder spätere Aufbereitungsschritt.

Eine Ausnahme gibt es, und sie steht im Prüfbericht: Der Hochbehälter Silo in Weigheim wird nicht von den Stadtwerken selbst beliefert, sondern vom Zweckverband Baarwasserversorgung mit Sitz in Trossingen. Der Bericht für Weigheim stammt deshalb von einem anderen Labor — Eurofins Institut Jäger in Villingen — und die Probe wurde am 6. November 2025 gezogen; die sechs übrigen untersuchte im März 2025 das DVGW-Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe.

Ihr Wasserversorger

Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH

Was 4,9 bis 14,3 °dH im Haushalt bedeuten

Ein Detail der Prüfberichte führt direkt zu diesem Abschnitt: In den sechs Berichten der Stadtwerke stehen keine Werte für Blei, Kupfer und Nickel. Das ist keine Lücke, sondern Systematik: Diese Metalle stammen praktisch nie aus dem Hochbehälter, sondern aus Leitungen und Armaturen — sie werden am Hahn beprobt. Der Weigheimer Bericht enthält sie und weist Blei und Nickel unter 1,0 µg/l aus.

Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss. Was danach kommt, liegt beim Eigentümer oder Vermieter, und darüber kann keine Analyse eines Wasserwerks Auskunft geben. Praktisch heißt das drei Dinge:

  • Wasser ablaufen lassen, wenn es länger in der Leitung stand — bis es gleichmäßig kalt nachläuft. Der einfachste Handgriff, und er kostet nichts.
  • Kein Warmwasser zum Trinken oder Kochen verwenden. Dort lösen sich Metalle leichter, und im Warmwasser vermehren sich Legionellen bei Temperaturen zwischen 25 und 50 Grad.
  • Bei Verdacht auf Bleileitungen in Altbauten eine Probe am eigenen Hahn untersuchen lassen. Für genau diesen Fall ist eine Analyse sinnvoll, weil die Berichte des Versorgers dazu nichts sagen können.

Filterleistung

Was unsere Wasserfilter zurückhalten

Gesinterte Aktivkohle-Blöcke halten unter anderem zurück:

  • Chlor & Chlorver­bindungen
  • Schwer­metalle
  • Mikro­plastik
  • Pestizide
  • Arzneimittel­rückstände
  • Hormone & PFAS
  • Bakterien & Keime
  • Parasiten
  • Asbest­fasern
  • Sand, Rost & Sedi­mente
  • Organische Ver­bindungen
  • Trübungen & Ver­färbungen

Welcher Stoff wie weit zurückgehalten wird

Häufige Fragen

Kann man das Leitungswasser in Villingen-Schwenningen bedenkenlos trinken?

Ja. In allen sieben Hochbehältern, für die Prüfberichte vorliegen, werden die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten, und zwar mit deutlichem Abstand. Der höchste gesundheitsbezogene Wert ist das Nitrat in Marbach mit 14,7 mg/l bei einem Grenzwert von 50 mg/l.

Der übliche Vorbehalt gilt auch hier: Die Zuständigkeit des Versorgers endet am Hausanschluss. Wasser, das über Nacht in der Leitung stand, lassen Sie vor der Entnahme kurz ablaufen.

Wie hart ist das Wasser in Villingen-Schwenningen?

Je nach Hochbehälter zwischen 4,9 und 14,3 °dH. Weich ist nur Tannheim mit 4,9 °dH. Im mittleren Bereich liegen Pfaffenweiler (8,5), Schwenningen (13,1), Weigheim (13,3) und Villingen (13,4). Hart sind Obereschach mit 14,1 und Marbach mit 14,3 °dH.

Für eine Waschmaschinen- oder Spülmaschineneinstellung brauchen Sie den Wert Ihres Stadtbezirks. Eine Angabe für die Gesamtstadt gibt es nicht, weil sie auf keinen der sieben Behälter zuträfe.

Ist das Wasser in allen Stadtbezirken von Villingen-Schwenningen gleich?

Nein, die Unterschiede sind größer als in den meisten deutschen Städten. Zwischen Tannheim und Marbach liegen 9,4 Grad deutscher Härte, also fast der Faktor drei — das eine Wasser ist weich, das andere hart.

Das betrifft nicht nur den Kalk. Die elektrische Leitfähigkeit als Maß für den gesamten Salzgehalt reicht von 188 µS/cm in Tannheim bis 508 µS/cm in Obereschach. Wer innerhalb der Stadt umzieht, kann deshalb einen deutlichen Unterschied im Geschmack und beim Kalkansatz bemerken.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Villingen-Schwenningen trinken?

Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ist Leitungswasser geeignet, wenn es die Trinkwasserverordnung erfüllt — das ist in Villingen-Schwenningen der Fall. Der Nitratgehalt liegt zwischen 3,3 mg/l in Tannheim und 14,7 mg/l in Marbach, der Grenzwert bei 50 mg/l. Uran erreicht höchstens 2,1 µg/l bei einem Grenzwert von 10.

Wichtiger als die Werte des Wasserwerks ist die eigene Installation: Wasser ablaufen lassen, bis es gleichmäßig kalt kommt, und kein Wasser aus der Warmwasserleitung verwenden.

Woher kommt das Trinkwasser in Villingen-Schwenningen?

Aus eigenen Gewinnungen der Stadtwerke: nach deren Angabe rund zwei Drittel Grundwasser und ein Drittel Oberflächenwasser. Verteilt wird über sieben Hochbehälter, zwei davon führen im Prüfbericht ausdrücklich die Bezeichnung Mischwasser.

Eine Ausnahme ist Weigheim. Der dortige Hochbehälter Silo wird vom Zweckverband Baarwasserversorgung mit Sitz in Trossingen beliefert, und der Prüfbericht für Weigheim ist entsprechend an diesen Zweckverband adressiert.

Ist im Villingen-Schwenningener Leitungswasser Chlor?

In den Prüfberichten ist keine Chlorung dokumentiert. In Deutschland wird Trinkwasser nur dann desinfiziert, wenn ein mikrobiologischer Befund oder eine Baumaßnahme es erfordert, und solche Maßnahmen sind zeitlich begrenzt.

Falls das Wasser vorübergehend nach Chlor riecht, hilft es, es offen stehen zu lassen: Freies Chlor entweicht innerhalb einer halben Stunde weitgehend. Ob gerade eine Maßnahme läuft, steht beim Versorger und beim Gesundheitsamt, nicht auf dieser Seite.

Wen rufe ich bei einer Störung der Wasserversorgung an?

Den Entstördienst der Stadtwerke Villingen-Schwenningen unter 07721 40504444. Zuständig ist er für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung sowie für Verstopfungen im Abwassernetz und Druckentwässerungsanlagen.

Bei braunem oder trübem Wasser nach Netzarbeiten lassen Sie zunächst mehrere Minuten am kalten Hahn ablaufen. Bleibt die Verfärbung, ist der Versorger der richtige Ansprechpartner; liegt sie nur an einer Entnahmestelle, spricht das für die Hausinstallation und damit für den Eigentümer.