Trinkwasser in Singen: Wasserhärte und Messwerte

Wasserhärte in Singen

19,321,3 °dH

hart · 6 Versorgungszonen

Der Wert hängt davon ab, welche Zone Ihre Adresse versorgt — die Zonen stehen unten in der Tabelle.

Das Trinkwasser in Singen hält die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Die Wasserhärte liegt je nach Versorgungszone zwischen 19,3 und 21,3 °dH und fällt in allen sechs Zonen in den Härtebereich hart. Den höchsten Wert haben die Stadtteile Bohlingen und Überlingen am Ried, den niedrigsten Beuren an der Aach.

Das Wasser stammt aus zwei Quellen und neun Tiefbrunnen im Hegau. Der Nitratgehalt der Bitzenquelle liegt mit 27 mg/l bei gut der Hälfte des Grenzwerts.

Was Sie mit dieser Zahl tun

Spülmaschine

21,3°dH

Am Wasserenthärter einstellen. In mmol/l: 3,8. Gilt für die härteste Zone.

Waschmittel

hart

Auf der Packung die Dosierung für „hart“ nehmen.

Kalk

sichtbar

In Wasserkocher, Kaffeemaschine und an Armaturen — was die Härte im Haushalt ausmacht.

Babynahrung

eigene Regeln

Dafür zählt die Härte nicht — worauf es ankommt.

Die Versorgungszonen

Bohlingen und Überlingen am Ried, Hochbehälter Galgenberg
21,3
°dH · hart
Stadtteile Bohlingen und Überlingen am Ried, beliefert über den Zweckverband Wasserversorgung Überlingen am Ried
Kernstadt, Hochbehälter Buchberg
20,2
°dH · hart
Teil der Singener Kernstadt; welche Straßen aus dem Hochbehälter Buchberg versorgt werden, ist nicht veröffentlicht
Kernstadt, Hochbehälter Hohentwiel
20,2
°dH · hart
Teil der Singener Kernstadt; die Aufteilung zwischen den Hochbehältern Buchberg und Hohentwiel geht aus den Unterlagen nicht hervor
Friedingen, Hochbehälter Friedingen
20,2
°dH · hart
Stadtteil Friedingen, versorgt über den Hochbehälter Friedingen
Hausen an der Aach und Schlatt unter Krähen (Bitzenquelle)
19,6
°dH · hart
Stadtteile Hausen an der Aach und Schlatt unter Krähen, versorgt aus der Bitzenquelle; Probe als Reinwasser nach der Ozonierungsanlage
Beuren an der Aach, Hochbehälter Maiershöfe
19,3
°dH · hart
Stadtteil Beuren an der Aach, versorgt über den Hochbehälter Maiershöfe

Die Werte auf einen Blick

5

Werte unter ihrem Grenz- bzw. Indikatorwert

0

Werte liegen darüber

9

Parameter ohne veröffentlichten Wert

Alle veröffentlichten Werte

6 Versorgungszonen

Trinkwasserwerte Singen nach Versorgungszone, redaktionell geprüft am 26.08.2026. Quelle: Stadtwerke Singen GmbH.

ParameterBohlingen und Überlingen am Ried, Hochbehälter GalgenbergKernstadt, Hochbehälter BuchbergKernstadt, Hochbehälter HohentwielFriedingen, Hochbehälter FriedingenHausen an der Aach und Schlatt unter Krähen (Bitzenquelle)Beuren an der Aach, Hochbehälter Maiershöfe Grenz- bzw.
Indikatorwert
Einordnung
Gesamthärte°dH21,320,220,220,219,619,3Mineralstoff
Calciummg/l11294,710094,611597,0Mineralstoff
Magnesiummg/l24,430,226,930,115,124,8Mineralstoff
Kaliummg/l1,41,72,71,61,22,0Mineralstoff
Natriummg/l18,29,131,09,025,810,1200 16 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Nitratmg/l191716271850 54 % des Grenzwerts
Sulfatmg/l322937211312250 15 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Chloridmg/l352248163718250 19 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
pH-Wert7,337,357,397,497,287,586,5–9,5 im Bereich
LeitfähigkeitµS/cm7477027806677396382790 28 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert

Werte unverändert übernommen aus der Veröffentlichung des Versorgers nach § 46 TrinkwV. Bohlingen und Überlingen am Ried, Hochbehälter Galgenberg, 24.02.2025 · Kernstadt, Hochbehälter Buchberg, 24.02.2025 · Kernstadt, Hochbehälter Hohentwiel, 24.02.2025 · Friedingen, Hochbehälter Friedingen, 24.02.2025 · Hausen an der Aach und Schlatt unter Krähen (Bitzenquelle), 24.02.2025 · Beuren an der Aach, Hochbehälter Maiershöfe, 24.02.2025

Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, Anlage 2 und 3. Prozentangaben beziehen sich auf den höchsten Zonenwert. Werte unter der Bestimmungsgrenze stehen so, wie der Versorger sie veröffentlicht — sie werden nicht in Prozent umgerechnet. Wie diese Tabelle zu lesen ist

Die Analysen umfassen je nach Zone zwischen 31 und 47 Parameter.

Zwischen 19,3 und 21,3 °dH — Kalk ist dabei nicht das Problem

Calcium und Magnesium sind Mineralstoffe; sie setzen Geräten zu, nicht Ihnen. Und welcher der beiden Werte für Sie gilt, ändert daran nichts. Interessant für das, was Sie trinken, ist etwas anderes: Die Analyse des Versorgers endet am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern durch Ihre eigenen Leitungen dazukommt — Blei, Kupfer, Nickel aus Rohren und Armaturen — steht in keiner dieser Zahlen.

Dazu kommt, was gar nicht erst geprüft wird. Die Tabelle oben zeigt 10 Parameter, die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 — im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende: Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.

Bringt eine eigene Wasseranalyse hier weiter? Bei konkretem Verdacht auf Bleileitungen im Altbau ja — dort ist die Messung am eigenen Hahn die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen. Sonst gilt: Ein Test kostet Geld, deckt jeweils nur die bestellten Stoffe ab und beschreibt einen einzigen Tag. Er verändert nichts an dem, was danach aus der Leitung kommt. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen — er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.

Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Genau dort, wo die Zuständigkeit des Versorgers endet und Ihre eigene Hausinstallation anfängt: hinter dem letzten Meter, den keine Analyse dieser Seite abdeckt.

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Singen liegt im Hegau, nordwestlich des Bodensees, im Landkreis Konstanz und im Regierungsbezirk Freiburg. Die Stadt trägt den Beinamen ihres Hausbergs: Der Hohentwiel ist einer der Vulkankegel, die aus der flachen Landschaft des Hegaus aufragen.

Wer diese Kegel sieht, würde vulkanisches Gestein und damit weiches Wasser erwarten. Aus dem Hahn kommt das Gegenteil. Das Singener Trinkwasser wird nicht aus dem Phonolith und Basalt der Berge gewonnen, sondern aus dem, was zwischen ihnen liegt: aus Quellen und Tiefbrunnen in den kalkreichen Sedimenten und Schottern des Hegaubeckens. Diese Schichten geben Calcium und Magnesium ans Grundwasser ab. Deshalb ist das Wasser in Singen hart — in jedem Stadtteil.

Einen Bereich „sehr hart“ gibt es im Gesetz nicht, auch wenn die Bezeichnung im Netz kursiert und in einer älteren Fassung dieser Seite stand.

Sechs Zonen — und der Unterschied liegt nicht bei der Härte

Zwischen der weichsten und der härtesten Singener Zone liegen 2,0 °dH. Das sind rund zehn Prozent und im Alltag kaum zu bemerken.

Am klarsten zeigt es das Magnesium. Im Quellwasser der Bitzenquelle, das Hausen an der Aach und Schlatt unter Krähen versorgt, stehen 115 mg/l Calcium gegen nur 15,1 mg/l Magnesium — ein typisches Kalkwasser. In den Hochbehältern Buchberg und Friedingen ist das Verhältnis ein anderes: 94,7 beziehungsweise 94,6 mg/l Calcium, dazu 30,2 und 30,1 mg/l Magnesium. Also doppelt so viel Magnesium wie an der Bitzenquelle, bei praktisch identischer Gesamthärte. Buchberg und Friedingen liegen dabei so eng beieinander, dass beide erkennbar aus derselben Gewinnung gespeist werden.

Ähnlich beim Natrium und Chlorid. Friedingen kommt auf 9,0 mg/l Natrium und 16 mg/l Chlorid, der Hochbehälter Hohentwiel auf 31,0 und 48 mg/l — gut das Dreifache.

Die Stadtwerke Singen führen auf ihrer Rubrikseite fünf Versorgungsgebiete auf, für die Kernstadt liegen aber zwei getrennte Prüfberichte vor — Buchberg und Hohentwiel. Welche Straßen aus welchem der beiden Hochbehälter versorgt werden, geht aus den veröffentlichten Unterlagen nicht hervor. Bei der Härte spielt das keine Rolle, beide Behälter liefern 20,2 °dH. Beim Natrium- und Chloridgehalt macht es einen messbaren Unterschied, den wir für einzelne Adressen nicht auflösen können.

Einordnung im Bestand

Von 238 Orten mit veröffentlichter Härtezahl liegt Singen auf Rang 26 — härter als 89 % der erfassten Orte. Der Median liegt bei 13,9 °dH.

1,8 °dH Median 13,9 45 °dH

Singen · 21,3 °dH

Nitrat: 27 mg/l an der Bitzenquelle

Die Tiefbrunnen liegen bei 16 bis 19 mg/l. Der Unterschied hat mit der Art der Gewinnung zu tun. Eine Quelle fasst Wasser, das vergleichsweise kurze Wege durch den Untergrund genommen hat und oberflächennah geblieben ist. Nitrat stammt überwiegend aus der Landwirtschaft, und es erreicht solches Wasser schneller als tiefes Grundwasser, das Jahrzehnte unterwegs sein kann. Deshalb liegen Quellfassungen fast überall in Deutschland über den Tiefbrunnen derselben Region.

Woher das Singener Trinkwasser kommt

Singen versorgt sich selbst. Die Stadtwerke Singen GmbH sind Eigenversorger: Das Wasser stammt aus zwei Quellen und neun Tiefbrunnen im eigenen Gebiet, nicht aus einer Fernleitung. Das ist für eine Stadt dieser Größe nicht selbstverständlich.

Aufbereitet wird wenig. Dem Wasser aus dem Tiefbrunnen Friedingen und den drei Tiefbrunnen der Nordgruppe werden lediglich Eisen und Mangan entzogen — zwei Stoffe, die Wäsche verfärben und Ablagerungen bilden, gesundheitlich aber unbedenklich sind. Das Quellwasser der Bitzenquelle durchläuft zusätzlich eine Ozonierungsanlage; die Probe für Hausen an der Aach und Schlatt unter Krähen wurde als Reinwasser dahinter entnommen. Ozon zerfällt im Netz rasch zu Sauerstoff und hinterlässt anders als Chlor keinen bleibenden Geruch.

Bohlingen und Überlingen am Ried erhalten ihr Wasser über den Zweckverband Wasserversorgung Überlingen am Ried, wo dieselben Schutzmaßnahmen greifen. Das erklärt auch, warum ausgerechnet diese beiden Stadtteile mit 21,3 °dH aus der Reihe fallen: Ihr Wasser hat eine andere Herkunft als das der Kernstadt.

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Was 19,3 bis 21,3 °dH im Haushalt bedeuten

Die Zuständigkeit der Stadtwerke endet am Hausanschluss. Alles danach — Steigleitungen, selten genutzte Stränge, Armaturen — gehört dem Eigentümer oder Vermieter, und dazu kann keine Analyse des Wasserwerks etwas sagen. Genau dort entsteht das meiste, was Menschen ihrem Leitungswasser zuschreiben: lange Standzeiten, Ablagerungen, gelöste Metalle aus alten Installationen.

Drei Handgriffe decken den größten Teil ab:

  • Wasser ablaufen lassen, wenn es länger in der Leitung stand — morgens, nach dem Urlaub, an selten benutzten Hähnen. Warten Sie, bis es gleichmäßig kalt nachläuft. Das kostet nichts und wirkt sofort.
  • Kein Warmwasser zum Trinken oder Kochen. In der Warmwasserleitung lösen sich Metalle leichter, und im Speicher vermehren sich Bakterien. Nudelwasser setzt man kalt auf.
  • Bei Verdacht auf Bleileitungen eine eigene Probe. Die Singener Prüfberichte enthalten keine Schwermetalle — Blei, Kupfer und Nickel sind dort nicht aufgeführt. Diese Stoffe stammen ohnehin fast immer aus der Hausinstallation, nicht aus dem Netz. In Gebäuden aus der Zeit vor 1973 lohnt deshalb ein Blick auf die Frage nach Bleileitungen in Altbauten und im Zweifel eine Probe am eigenen Hahn.

Was den Geschmack des Singener Wassers prägt, kommt aus dem Untergrund: der Kalk aus den Sedimenten und Schottern des Hegaubeckens, dazu je nach Stadtteil mehr oder weniger Natrium und Chlorid.

Wenn das Wasser trotzdem nicht schmeckt, prüfen Sie zuerst das Naheliegende: einen verkalkten Perlator, lange Standzeiten in der Leitung, einen alten Schlauch an der Armatur. Was den Geschmack von Leitungswasser beeinflusst, hat oft weniger mit dem Wasserwerk zu tun als mit den letzten drei Metern.

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  • Bakterien & Keime
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  • Asbest­fasern
  • Sand, Rost & Sedi­mente
  • Organische Ver­bindungen
  • Trübungen & Ver­färbungen

Welcher Stoff wie weit zurückgehalten wird

Häufige Fragen

Kann man das Leitungswasser in Singen bedenkenlos trinken?

Ja. Die Prüfberichte der Stadtwerke Singen vom 24. Februar 2025 halten in allen sechs Versorgungszonen die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Kein Wert kommt einem Grenzwert nahe, mit einer Ausnahme: Nitrat liegt an der Bitzenquelle bei 27 von 50 mg/l.

Der übliche Vorbehalt gilt in Singen wie überall: Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss. Lassen Sie Wasser, das über Nacht in der Leitung stand, kurz ablaufen, bevor Sie es trinken.

Wie hart ist das Wasser in Singen?

19,3 bis 21,3 °dH, je nach Stadtteil — durchweg Härtebereich hart. Beuren an der Aach hat mit 19,3 °dH den niedrigsten Wert, Bohlingen und Überlingen am Ried mit 21,3 °dH den höchsten. Kernstadt und Friedingen liegen bei 20,2 °dH, Hausen an der Aach und Schlatt unter Krähen bei 19,6 °dH.

Die früher verbreitete Angabe von 20,05 °dH war ein Durchschnitt über alle Einspeisungen. Für den Alltag zählt der Wert Ihrer Zone; für die Waschmitteldosierung macht es keinen Unterschied.

Ist das Wasser in allen Singener Stadtteilen gleich?

Nein, Singen hat sechs Versorgungszonen mit eigenen Prüfberichten. Bei der Härte trennen sie nur 2,0 °dH. Bei anderen Stoffen ist der Abstand größer: Magnesium reicht von 15,1 mg/l an der Bitzenquelle bis 30,2 mg/l am Hochbehälter Buchberg, Chlorid von 16 bis 48 mg/l.

Für die Kernstadt lässt sich nicht sagen, welche Straßen aus dem Hochbehälter Buchberg und welche aus dem Hochbehälter Hohentwiel versorgt werden — die Stadtwerke veröffentlichen dazu keine Karte. Bei Fragen zur eigenen Adresse hilft nur ein Anruf beim Versorger.

Woher kommt das Trinkwasser in Singen?

Aus zwei Quellen und neun Tiefbrunnen im Singener Gebiet. Die Stadtwerke Singen sind Eigenversorger und kaufen kein Wasser über eine Fernleitung zu. Den Anfang machte 1901 der Erwerb der Bitzenquelle in Ehingen, zwischen 1971 und 1975 kamen die Anlagen der eingemeindeten Stadtteile hinzu.

Eine Ausnahme sind Bohlingen und Überlingen am Ried: Diese beiden Stadtteile werden über den Zweckverband Wasserversorgung Überlingen am Ried beliefert. Das Netz umfasst heute mehr als 200 Kilometer Hauptleitungen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Singen trinken?

Ja. Leitungswasser eignet sich für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, wenn es die Trinkwasserverordnung erfüllt — in Singen ist das der Fall. Der Nitratgrenzwert von 50 mg/l ist ausdrücklich auch mit Blick auf Säuglinge festgelegt; der höchste Singener Wert liegt bei 27 mg/l an der Bitzenquelle.

Zwei Punkte betreffen nicht das Wasserwerk, sondern Ihre Wohnung: Lassen Sie das Wasser vor der Entnahme ablaufen, bis es gleichmäßig kalt kommt, und nehmen Sie kein Wasser aus der Warmwasserleitung. Wer sichergehen will, lässt einmal eine Probe am eigenen Hahn untersuchen.

Ist im Singener Trinkwasser Chlor?

Die Prüfberichte weisen keine Chlorung aus. Das Quellwasser der Bitzenquelle durchläuft eine Ozonierungsanlage, bevor es ins Netz geht — Ozon zerfällt rasch zu Sauerstoff und hinterlässt keinen anhaltenden Geruch oder Geschmack.

Eine Chlorung kommt in Deutschland nur vor, wenn das Gesundheitsamt sie nach einem mikrobiologischen Befund anordnet. Ob gerade eine Maßnahme läuft, steht beim Versorger und beim Gesundheitsamt, nicht auf dieser Seite: Wir aktualisieren die Messwerte jährlich.

Wen rufe ich bei einer Störung der Wasserversorgung in Singen an?

Den Entstördienst der Stadtwerke Singen unter 07731 85432. Er deckt neben der Trinkwasserversorgung auch Verstopfungen im Abwassernetz und Störungen an Druckentwässerungsanlagen ab.

Zuständig sind die Stadtwerke bis zum Hausanschluss. Rostbraunes Wasser nach Arbeiten am Netz, ein plötzlicher Druckabfall oder eine sichtbare Leckage in der Straße gehören dorthin gemeldet. Alles, was hinter der Wasseruhr passiert, ist Sache des Eigentümers oder Vermieters.