Trinkwasser in Wiesbaden: Wasserhärte und Messwerte

Wasserhärte in Wiesbaden

3,8820,8 °dH

hart · weich · mittel · 5 Versorgungszonen

Der Wert hängt davon ab, welche Zone Ihre Adresse versorgt — die Zonen stehen unten in der Tabelle.

Das Trinkwasser in Wiesbaden hält die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Die Wasserhärte reicht je nach Versorgungszone von 3,88 °dH im Taunus bis 20,8 °dH im Hessischen Ried — von weich über mittel bis hart, alle drei gesetzlichen Härtebereiche kommen in Wiesbaden vor.

Welche der fünf Zonen eine Adresse beliefert, steht nicht in den Analysen der Wasserwerke, sondern in der amtlichen Bekanntmachung der WLW vom 26. Juli 2025: Sie gliedert die Härtebereiche nach Straßenzügen.

Was Sie mit dieser Zahl tun

Spülmaschine

20,8°dH

Am Wasserenthärter einstellen. In mmol/l: 3,7. Gilt für die härteste Zone.

Waschmittel

hartje nach Zone

Auf der Packung die Dosierung für „hart“ nehmen — in einzelnen Zonen eine andere.

Kalk

sichtbar

In Wasserkocher, Kaffeemaschine und an Armaturen — was die Härte im Haushalt ausmacht.

Babynahrung

eigene Regeln

Dafür zählt die Härte nicht — worauf es ankommt.

Die Versorgungszonen

Hessisches Ried
20,8
°dH · hart
Fernwasser aus dem Hessischen Ried, Probenahme am Behälterablauf Nordenstadt (Zulauf WP-NOR)
Taunusgewinnung, WW Kellerskopfstollen
3,88
°dH · weich
Tiefenwasser aus dem Taunuskamm, Probenahme im Wasserwerk Kellerskopfstollen (Fall-Leitung WB Fichten)
Wasserwerk Schierstein
17,4
°dH · hart
Wasserwerk Schierstein am Rhein, Probenahme am Becken im 1. Untergeschoss (Dauerläufer)
Wasserwerk Petersaue
13,3
°dH · mittel
Wasserwerk Petersaue, Probenahme an der Zulaufleitung im Wasserwerk Schierstein
Naurod / Niedernhausen
7,67
°dH · weich
Naurod / Niedernhausen, Probenahme am Behälterablauf Naurod

Die Werte auf einen Blick

14

Werte unter ihrem Grenz- bzw. Indikatorwert

0

Werte liegen darüber

0

Parameter ohne veröffentlichten Wert

Alle veröffentlichten Werte

5 Versorgungszonen

Trinkwasserwerte Wiesbaden nach Versorgungszone, redaktionell geprüft am 26.08.2026. Quelle: Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW), Betriebsführung ESWE Versorgungs-AG.

ParameterHessisches RiedTaunusgewinnung, WW KellerskopfstollenWasserwerk SchiersteinWasserwerk PetersaueNaurod / Niedernhausen Grenz- bzw.
Indikatorwert
Einordnung
Gesamthärte°dH20,83,8817,413,37,67Mineralstoff
Calciummg/l11720,595,174,230,3Mineralstoff
Magnesiummg/l19,04,3817,612,514,9Mineralstoff
Kaliummg/l4,320,834,063,091,07Mineralstoff
Natriummg/l18,83,5240,120,19,12200 20 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Nitratmg/l1,28,34,94,212,150 24 % des Grenzwerts
Nitritmg/l<0,030<0,030<0,030<0,030<0,0300,5 unter Bestimmungsgrenze
Sulfatmg/l93,16,855,652,44,9250 37 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Chloridmg/l37,65,5566,032,324,4250 26 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Hydrogencarbonatmg/l31365,1299219130Mineralstoff
Fluoridmg/l0,14<0,100,20,13<0,101,5 13 % des Grenzwerts
pH-Wert7,337,887,547,798,06,5–9,5 im Bereich
LeitfähigkeitµS/cm7631577795553162790 28 % des Indikator-werts Indikatorparameter, kein Gesundheitswert
Bleiµg/l<0,050<0,050<0,050<0,0500,07610 1 % des Grenzwerts
Kupfermg/l<0,0050<0,0050<0,0050<0,0050<0,00502 unter Bestimmungsgrenze
Nickelµg/l0,220,280,980,510,9520 5 % des Grenzwerts
Uranµg/l0,540,231,20,80,07510 12 % des Grenzwerts
Arsenµg/l0,30,24,51,70,07910 45 % des Grenzwerts
Summe PFAS-20µg/l0,001n.n.n.n.0,001n.n.0,1 1 % des Grenzwerts
Pestizide gesamtµg/l0,06n.n.n.n.n.n.0,020,5 12 % des Grenzwerts

Werte unverändert übernommen aus der Veröffentlichung des Versorgers nach § 46 TrinkwV. Hessisches Ried, Probenahme 22.01.2026 · Taunusgewinnung, WW Kellerskopfstollen, Probenahme 16.01.2026 · Wasserwerk Schierstein, Probenahme 14.01.2026 · Wasserwerk Petersaue, Probenahme 14.01.2026 · Naurod / Niedernhausen, Probenahme 22.01.2026

Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, Anlage 2 und 3. Prozentangaben beziehen sich auf den höchsten Zonenwert. Werte unter der Bestimmungsgrenze stehen so, wie der Versorger sie veröffentlicht — sie werden nicht in Prozent umgerechnet. Wie diese Tabelle zu lesen ist

Wo die Prüfberichte PFAS oder Pflanzenschutzmittel als nicht bestimmbar ausweisen, lag kein Einzelstoff über der Bestimmungsgrenze; die Tabelle zeigt dafür „n.n.“ statt einer Null.

Zwischen 3,88 und 20,8 °dH — Kalk ist dabei nicht das Problem

Calcium und Magnesium sind Mineralstoffe; sie setzen Geräten zu, nicht Ihnen. Und welcher der beiden Werte für Sie gilt, ändert daran nichts. Interessant für das, was Sie trinken, ist etwas anderes: Die Analyse des Versorgers endet am Hausanschluss. Was auf den letzten Metern durch Ihre eigenen Leitungen dazukommt — Blei, Kupfer, Nickel aus Rohren und Armaturen — steht in keiner dieser Zahlen.

Dazu kommt, was gar nicht erst geprüft wird. Die Tabelle oben zeigt 20 Parameter, die Trinkwasserverordnung regelt rund 50 — im Wasserkreislauf zirkulieren Tausende: Arzneimittelrückstände, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien, Mikroplastik. Was aus der Leitung kommt, ist ein hoher Standard. Es ist nicht das bestmögliche Wasser.

Bringt eine eigene Wasseranalyse hier weiter? Bei konkretem Verdacht auf Bleileitungen im Altbau ja — dort ist die Messung am eigenen Hahn die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen. Sonst gilt: Ein Test kostet Geld, deckt jeweils nur die bestellten Stoffe ab und beschreibt einen einzigen Tag. Er verändert nichts an dem, was danach aus der Leitung kommt. Wer den Befund ohnehin filtern würde, kann den Filter gleich setzen — er wirkt an jedem Tag und für alle Stoffe, die er zurückhält.

Wer mehr will als die Einhaltung von Grenzwerten, filtert selbst — leitungsgebunden, direkt an der Entnahmestelle, statt in Flaschen zu investieren. Genau dort, wo die Zuständigkeit des Versorgers endet und Ihre eigene Hausinstallation anfängt: hinter dem letzten Meter, den keine Analyse dieser Seite abdeckt.

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Trinkwasser liefern diese Quellen nicht. Ihr Nachteil ist gerade das, was sie als Heilquellen auszeichnet: die hohe Konzentration gelöster Mineralien. Wiesbaden gewinnt sein Trinkwasser deshalb aus mehreren anderen Gebieten — aus Naurod im Norden, aus den Wasserwerken Schierstein und Petersaue am Rhein, aus dem Hessischen Ried und aus dem Tiefenwasser des Taunuskamms.

Die Stadt sitzt auf einer geologischen Naht. Nördlich liegt der Taunus, Teil des Rheinischen Schiefergebirges: Quarzit und Schiefer, Gestein, das kaum Kalk an das Grundwasser abgibt. Südlich liegen die Kiese und Sande der Rheinebene, aus denen das Grundwasser deutlich mehr Calcium und Magnesium aufnimmt. Wo das Wasser gewonnen wird, entscheidet in Wiesbaden mehr über seine Zusammensetzung als in den meisten anderen Städten.

Fünf Versorgungszonen, von weich bis hart

Ablesen lässt sich der Unterschied an fast jedem anderen Wert: 117 mg/l Calcium im Hessischen Ried gegenüber 20,5 mg/l im Kellerskopfstollen, 313 gegenüber 65,1 mg/l Hydrogencarbonat, 763 gegenüber 157 µS/cm elektrische Leitfähigkeit. Wer in einer der harten Zonen wohnt, kennt die Ablagerungen in Wasserkocher und Spülmaschine. Wer in einer weichen Zone wohnt, kennt sie kaum — und welche Zone das ist, hängt an der Adresse, nicht am Stadtteil.

Einordnung im Bestand

Von 238 Orten mit veröffentlichter Härtezahl liegt Wiesbaden auf Rang 31 — härter als 86 % der erfassten Orte. Der Median liegt bei 13,9 °dH.

1,8 °dH Median 13,9 45 °dH

Wiesbaden · 20,8 °dH

Welche Zone versorgt Ihre Adresse?

Diese Auskunft steht in der amtlichen Bekanntmachung der Wasserversorgungsbetriebe vom 26. Juli 2025. Sie ist die praktisch wichtigste Quelle für Wiesbaden, denn sie gliedert die Härtebereiche nach Straßenzügen und Stadtteilen — nicht nach Wasserwerken.

Das ist der Haken bei allen fünf Zahlen oben: Die Prüfberichte sind nach Wasserwerken benannt, die Bekanntmachung nach Adressen. Beide Listen lassen sich nicht eins zu eins ineinander übersetzen. Belegen lässt sich, was die Bekanntmachung selbst nennt: Für „Naurod, Erbsenacker, Rambach, Auringen (alt)“ weist sie den Bereich weich aus und keine Aufbereitungsstoffe. Für die Zone mit Schelmengraben, Märchenland, Freudenberg, Gräselberg, Biebrich, Schierstein und Frauenstein weist sie hart aus. In Nordenstadt verläuft die Grenze mitten durch den Stadtteil: Die Tiefzone unterhalb der Pommernstraße ist hart, die Hochzone oberhalb davon „mittel – hart“.

Für das Wasserwerk Petersaue und für die Taunusgewinnung gibt es in der Bekanntmachung keine Zone, die sich zuordnen ließe. Die Härtezahlen auf dieser Seite stammen durchweg aus den Prüfberichten der Wasserwerke. Die Bekanntmachung nennt gar keine °dH-Werte je Zone, sondern nur die Bereiche weich, mittel und hart.

Schierstein und Petersaue sind zwei Wasserwerke

Sie werden regelmäßig für eines gehalten, und die Prüfberichte laden dazu ein.

Der Grund für die gemeinsame Adresse: Die Petersaue-Probe wird an einer Zulaufleitung im Wasserwerk Schierstein entnommen. Sie beschreibt das Wasser des Wasserwerks Petersaue, das dort einläuft. Zwei eigene Prüfberichte, zwei Wasserwerke — und ein deutlicher Unterschied in den Werten: 95,1 gegenüber 74,2 mg/l Calcium, 66,0 gegenüber 32,3 mg/l Chlorid, 40,1 gegenüber 20,1 mg/l Natrium. Wer die beiden zusammenwirft, mittelt zwei Wässer, die im Netz getrennt bleiben.

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Arsen ist mit 45 % des Grenzwerts der höchste Wert

Langweilig ist das nur, wenn man die falsche Frage stellt. In Wiesbaden ist nicht der Abstand zum Grenzwert die interessante Größe, sondern der Abstand zwischen den Zonen. Sulfat: 4,9 mg/l in Naurod, 93,1 mg/l im Hessischen Ried — fast das Zwanzigfache, und beides weit unter dem Indikatorwert von 250 mg/l. Beim Nitrat kehrt sich das Bild sogar um: Die beiden weichen Zonen tragen mit 8,3 und 12,1 mg/l die höchsten Werte, die harten und die mittlere liegen mit 1,2 mg/l im Hessischen Ried, 4,2 mg/l in Petersaue und 4,9 mg/l in Schierstein darunter. Der Grenzwert liegt bei 50 mg/l. Weiches Wasser ist also nicht automatisch das unbelastetere: Härte kommt aus dem Gestein, Nitrat aus der Nutzung der Flächen über dem Grundwasser.

Ihr Wasserversorger

Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW), Betriebsführung ESWE Versorgungs-AG

Was 3,88 bis 20,8 °dH im Haushalt bedeuten

Die Zuständigkeit des Wasserversorgers endet am Hausanschluss. Alles danach — Steigleitungen, selten genutzte Stränge, Armaturen, der Warmwasserspeicher — liegt beim Eigentümer oder Vermieter, und dazu kann keine Analyse des Wasserwerks etwas sagen.

Filterleistung

Was unsere Wasserfilter zurückhalten

Gesinterte Aktivkohle-Blöcke halten unter anderem zurück:

  • Chlor & Chlorver­bindungen
  • Schwer­metalle
  • Mikro­plastik
  • Pestizide
  • Arzneimittel­rückstände
  • Hormone & PFAS
  • Bakterien & Keime
  • Parasiten
  • Asbest­fasern
  • Sand, Rost & Sedi­mente
  • Organische Ver­bindungen
  • Trübungen & Ver­färbungen

Welcher Stoff wie weit zurückgehalten wird

Häufige Fragen

Kann man das Leitungswasser in Wiesbaden bedenkenlos trinken?

Ja. In allen fünf Versorgungszonen werden die Grenz- und Indikatorwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten, und kein einziger Wert erreicht die Hälfte des für ihn geltenden Werts. Die Berichte umfassen je nach Zone 119 bis 128 Parameter.

Der übliche Vorbehalt gilt in Wiesbaden wie überall: Die Verantwortung des Versorgers endet am Hausanschluss, danach zählt die Hausinstallation. Wasser, das lange in der Leitung stand, vor der Entnahme kurz ablaufen lassen.

Wie hart ist das Wasser in Wiesbaden?

Zwischen 3,88 und 20,8 °dH, je nach Versorgungszone. Der niedrigste Wert stammt aus dem Wasserwerk Kellerskopfstollen im Taunus, der höchste aus dem Hessischen Ried. Dazwischen liegen Naurod / Niedernhausen mit 7,67 °dH, das Wasserwerk Petersaue mit 13,3 und das Wasserwerk Schierstein mit 17,4 °dH.

Damit kommen in Wiesbaden alle drei gesetzlichen Härtebereiche vor: weich unter 8,4 °dH, mittel von 8,4 bis 14,0 und hart darüber. Eine einzige Härteangabe für die ganze Stadt gibt es nicht.

Ist das Wasser in allen Wiesbadener Stadtteilen gleich?

Nein, und der Unterschied ist größer als in fast jeder anderen deutschen Stadt. Zwischen der weichsten und der härtesten Zone liegt mehr als das Fünffache.

Welche Zone eine Adresse versorgt, steht in der amtlichen Bekanntmachung der Wasserversorgungsbetriebe vom 26. Juli 2025. Sie ordnet die Härtebereiche nach Straßenzügen und Stadtteilen zu, nicht nach Wasserwerken — für Nordenstadt zieht sie die Grenze sogar an der Pommernstraße mitten durch den Stadtteil. Für die Waschmaschine ist das die maßgebliche Auskunft.

Woher kommt das Trinkwasser in Wiesbaden?

Aus fünf Gewinnungsgebieten, für die die Wasserversorgungsbetriebe je einen eigenen Prüfbericht vorlegen: Naurod im Norden, die Wasserwerke Schierstein und Petersaue am Rhein, das Hessische Ried und das Tiefenwasser des Taunuskamms, das im Wasserwerk Kellerskopfstollen gefasst wird. Drei Wasserschutzgebiete sichern die Gewinnung.

Die Wiesbadener Heilquellen gehören ausdrücklich nicht dazu. Sie enthalten zu viele gelöste Mineralien, um als Trinkwasser in Frage zu kommen.

Dürfen Babys und Kleinkinder das Leitungswasser in Wiesbaden trinken?

Ja, Leitungswasser eignet sich für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, wenn es die Trinkwasserverordnung erfüllt — das ist in allen fünf Wiesbadener Zonen der Fall. Nitrat liegt zwischen 1,2 und 12,1 mg/l bei einem Grenzwert von 50 mg/l, Blei in vier Zonen unter der Bestimmungsgrenze.

Zwei Punkte betreffen nicht das Wasserwerk, sondern die Wohnung: das Wasser vor der Entnahme ablaufen lassen, bis es gleichmäßig kalt kommt, und kein Wasser aus der Warmwasserleitung verwenden. Bei Verdacht auf Bleileitungen im Altbau hilft nur eine Probe am eigenen Hahn.

Kann man das Wiesbadener Thermalwasser trinken?

Als Trinkwasser im Sinne der Trinkwasserverordnung ist es nicht vorgesehen. Die Wiesbadener Heilquellen sind seit dem Mittelalter bekannt und werden bei Hautbeschwerden angewendet, aber ihr Mineraliengehalt ist für die tägliche Versorgung zu hoch.

Das Trinkwasser der Stadt kommt deshalb aus ganz anderen Gewinnungsgebieten: dem Taunus, Naurod, dem Rhein bei Schierstein und dem Hessischen Ried. Die Heilquellen und die Wasserversorgung haben in Wiesbaden nichts miteinander zu tun.

Ist im Wiesbadener Leitungswasser Chlor?

Für die Zone „Naurod, Erbsenacker, Rambach, Auringen (alt)“ nennt die Bekanntmachung vom 26. Juli 2025 ausdrücklich keine Aufbereitungsstoffe. Für die übrigen Zonen liegt uns keine solche Angabe vor.

Ein indirekter Hinweis steckt in den Trihalogenmethanen, die als Nebenprodukt einer Chlorung entstehen: Im Wasser aus dem Hessischen Ried wurden 2,1 µg/l gemessen, bei einem Grenzwert von 50 µg/l. In den Berichten für Schierstein, Petersaue und Naurod waren sie nicht nachweisbar, im Bericht der Taunusgewinnung fehlt der Parameter.