Zwei Wassergläser im Vergleich: links braun getrübtes Leitungswasser, rechts klares Wasser

Trübes Wasser: Ursachen und Hilfe

Die in Deutschland geltenden strengen Schutzbestimmungen für das Trinkwasser sollten die Bildung von trübem Wasser theoretisch unmöglich machen. Die Praxis gestaltet sich jedoch komplexer als die Theorie. Kommt trübes Trinkwasser aus der Leitung, dann ist die Not groß. Doch was ist überhaupt trübes Trinkwasser, welche Ursachen sind für die Trübung verantwortlich, ist die Trübung bedenklich und wie können Verbraucher sich schützen?

Wodurch entsteht die Wassertrübung? Die Ursachen

Die Trübung des Wassers kommt meistens in weißer Farbe daher; das Leitungswasser wirkt geradezu milchig. Auch geschmacklich und olfaktorisch macht das Wasser keinen appetitlichen Eindruck.

Trübes Wasser durch überschüssige Luft

Hoher Druck bindet die Luft im Wasser. Der Druck wird durch einen Kompressor erzeugt und hat die Funktion, Metalle wie Eisen und Mangan vom Trinkwasser fernzuhalten , deren Bindungen zum Wasser durch den Luftkontakt gelöst werden. Bei einem Abfallen des Druckes können sich nun kleine Gasbläschen bilden.

In der Regel entweicht die Luft aus dem Wasser bereits in der Leitung. Ist dieser Prozess aber gestört, dann geschieht dies erst nach dem Austritt aus der Leitung, wenn das Trinkwasser beim Verbraucher ankommt. In diesem Fall bestehen keine Gesundheitsrisiken. Dasselbe gilt, wenn eine Mischdüse das Wasser unnötig aufschäumt.

Kontakt mit anderen Materialien

Kommt das Wasser in Kontakt mit bestimmten Materialien, sodass sich das Trinkwasser mit diesen in einem ungesunden Verhältnis anreichert, dann kann dies ebenfalls eine Trübung des Wassers bewirken. Typische Kandidaten sind Chlor im Wasser, Eisen, und Kalk. Zwar sind für diese Stoffe in der aktuell gültigen Trinkwasserverordnung von 2001 [3] Grenzwerte festgelegt, dennoch gibt es eine Reihe möglicher Gründe, durch die diese und ähnliche Stoffe dennoch in bedenklichen Ausmaßen ins Trinkwasser gelangen können:

  • stagnierendes Wasser durch Leitungsarbeiten
  • unzureichend verbaute Leitungen aus Blei oder Kupfer
  • defekte Armaturen
  • Leitungsschäden durch Rostbildung
  • Schäden am Warmwasserbereiter
  • Keimbildung
rostiges-Leitungswasser
Braunes rostiges Wasser aufgrund alter Wasserleitungen und starkem Standwasser @Jerzy Gorecki / pixabay.com

Ein metallischer oder anderweitig künstlicher Geschmack ist ein relativ zuverlässiger Indikator, die Verunreinigung des eigenen Trinkwassers mit Fremdstoffen festzustellen. Doch auch wenn diese Prüfung negativ ausfällt, sollten lokale Wasserwerke und der Vermieter auf jeden Fall informiert werden, damit diese die Ursache für das Problem ermitteln und das Trinkwasser wieder in einen genießbaren Zustand bringen können.

Trübes Wasser: Wie kann man sich schützen?

Ob gesundheitsschädlich oder nicht, geschmacklich anregend ist trübes Wasser mit Sicherheit nicht. Trinkwasser sollte mit Genuss getrunken werden und nicht mit Ekel verbunden sein. Ein Wasserfilter ist hier die Lösung, da er die Bestandteile, die für die Trübung des Wassers verantwortlich sind, herausfiltern kann, sodass das Trinkwasser wieder pur, klar und genießbar wird.

Unsere Wasserfilter sind für diese Anforderungen geeignet und überzeugen mit einer ausgereiften und hoch entwickelten Technologie. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Wasser auch von Schadstoffen anderer Art befreit wird. Selbst Pestizide oder Arzneimittelrückstände, für die es in der offiziellen Trinkwasserverordnung keinen Grenzwert gibt, werden herausgefiltert. Somit werden alle Zweifel darüber beseitigt, ob das eigene Wasser unbedenklich trinkbar ist.

Quellen & Weiterführende Informationen

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